Jahreskonzert 1999
Dachauer Schloss
... stand ganz im Zeichen des SAMBA-Rythmus.
Vielfältige Musik und optische Reize
Drittes Jahreskonzert der Stadtkapelle Dachau e.V. /
Sambarythmen und Filmepisoden
Dachau - Ihr drittes Jahreskonzert
gab die Stadtkapelle Dachau e.V.
mit fast fünfzig Musikern unter der künsterlischen
Leitung von Herbert Frey und Fizedirigent Johannes Roth erstmal
im Renaissance-Festsaal des Dachauer Schlosses. Von Franz
von Suppè bis zu Leonard Bernsteins "West Side
Story" reichte das Programm-angebot. Nach der Pause hatte
die neue Sambagruppe des Vereins ihre öf-fentliche Premiere:
Mit Trommeln unterschiedlicher Größe und anderem
Schlagwerk gestaltete sie drei rhytmisch feurige Stücke.
47 Mitwirkende, die teils auch solistisch auftraten, zähltedie Stadt-kapelle Dachau e.V. mit den Instru-menten Flöte, Klarinette, Saxophone, Trompete, Flügelhorn, Waldhorn, Tenorhorn, Posaune, Baß und Schlagwerk bei ihrem dritten Jahreskonzert. Moderatorin Brigitte Pfisterer, selbst Flötistin, begrüßte die rund 400 Gäste im vollen Schlossaal voll Stolz und Selbstbewußtsein: "Herr Oberbürgermeister, Sie können stolz auf Ihre Stadtkapelle sein.""Klassisch konzertant" begann man das Konzert am Samstag Abend mit Jan Hadermanns "Cortege" und Franz von Suppès Ouvertür zu "Tantalusqualen". Mit Luigi di Ghisallos "Abendteuer in Tokyo" wurde es exotisch. Insgesamt zeigte sich, dass die monatelange Probenarbeit mit intensiver Konzertvorbereitung sich gelohnt hat. Dazu hat sich die Stadtkapelle e.V. für ein Wochenende in Kastell Windsor bei Wörth an der Donau getroffen. Vizedirigent Johannes Roth huldigte mit einem Medley Leonard Bernsteins Musical "West Side Story" von 1957, das gerade wieder in München inszeniert wurde. Mit Benny-Goodman-Stücken wurde Big-Band-Atmosphäre beschworen. Zu Aus-schnitten aus der epischen Filmmusik zu Kevin Kostners Indianerlegende "Der mit dem Wolf tanzt" wurden Bilder auf die Grossleinwand über dem Fürsten-bild projiziert. esk
Süddeutsche Zeitung 05.05.1999
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